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Dr. Koller

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Onchozerkose
Die Flussblindheit ist eine durch Fadenwürmer (Filarien) ausgelöste chronische Erkrankung, die im tropischen Afrika sehr weit verbreitet ist und auch in Mittel- und Südamerika vorkommt. Die Filarien werden durch den Stich der Kriebelmücke, die sich in der Nähe von Flüssen vermehrt, übertragen. Die Larven (=Mikrofilarien) entwickeln sich dann in Wirten, in diesem Fall im menschlichen Körper, zu geschlechtsreifen Würmern, die sich dann bevorzugt im Unterhautgewebe einnisten und zur Bildung von Knoten in der Haut führen. Durch Wanderung über die Lymphspalten können sie sich im Körper ausbreiten und auch ins Auge gelangen, wodurch es in 10% der Fälle ohne Behandlung zur Erblindung kommt. Durch eine Therapie mit Ivermectin kann der Mikrofilarienbefall erheblich gesenkt werden. Die Prophylaxe besteht aus der Bekämpfung der Kriebelmücke, der Verhinderung von Mückenstichen und der Einnahme von Ivermectin alle sechs Monate.

Opthalmologie
Augenheilkunde

Ophtalmoplegie
Lähmung der Augenmuskeln einschließlich des Lid-Hebemuskels. Das Lid hängt herunter und verdeckt das Auge. Die Lähmung kann partiell sein und nur einen oder einige Augenmuskeln betreffen. Oft mit Doppelbildern verbunden.

Optik
Allgemeine Bezeichnung sowohl für den subjektiven Vorgang des Sehens (biologische Optik, Wahrnehmung durch das Auge) als auch für objektive Vorgänge (physikalische Optik).